Podcasts Klimawandel - Wissen für den gesellschaftlichen Diskurs

Karlsruher Beiträge zur Klimaforschung

 

Das Klima der Erde ist im Wandel: Es wird wärmer, Niederschläge und Meeresspiegel verändern sich, Ökosysteme geraten unter Stress. Das hat soziale und politische Auswirkungen, erfordert gesellschaftliche Prioritätensetzungen, differenzierte Kommunikationsleistungen und auch technische Ansätze.

Klimaforschung ist somit ein großes und sehr interdisziplinäres Puzzle. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeiten viele Wissenschaftler*innen daran, und fügen aus der Perspektive ihres eigenen Forschungsfeldes Puzzleteile ein. Im Rahmen der Podcastreihe „Karlsruher Beiträge zur Klimaforschung“ berichten Wissenschaftler*innen am KIT über ihre Arbeit und wie diese zur Klimaforschung beiträgt. Das beinhaltet Beobachtung und Analyse von Zusammenhängen im Klimasystem, Vorhersagen, Erforschung von Klimafolgen, sozialwissenschaftliche Einordnung und technische Betrachtungen.

Viele dieser Aktivitäten sind im KIT-Zentrum "Klima und Umwelt" organisiert, das gemeinsam mit Prof. Cermak und Prof. Hoose auch diese Podcast-Reihe ins Leben gerufen hat.

 

Joshua Bayless

Joshua Bayless hat 2019 seinen Bachelor in „Europäische Kultur und Ideengeschichte“ am Karlsruher Institut für Technologie gemacht. Momentan absolviert er seinen Master in „Musikjournalismus für Rundfunk und Multimedia“ an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Neben seinem Studium produziert er seit einigen Jahren verschiedene Radiosendungen und Audioproduktionen.


Alle Folgen

#15 Meteorologische Extremereignisse über Stuttgart

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Joshua Bayless unterhält sich heute mit Marie Hundhausen aus dem Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Department Troposphärenforschung über ihre Dissertation. Frau Hundhausen arbeitet im Projekt IASP, in dem Anpassungsstrategien für Wachstumsregionen (in diesem Fall Stuttgart) entwickelt werden. Wie ändert sich das regionale Klima, wie ändern sich die Häufigkeit von Extremereignissen wie Hitzeperioden und Starkniederschlägen? Und was bedeutet das für die Stadtplanung im 21. Jahrhundert?

 

 

 

 

 

 

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#14 Mit Künstlicher Intelligenz dem Grundwasser auf der Spur

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Deutschland hat kein Trinkwasserproblem. Oder doch? Der überwiegende Anteil unseres Trinkwassers kommt aus Grundwasservorräten. Und die sind vom Klimawandel betroffen. Noch gibt es höchstens lokale und zeitlich begrenzte Knappheiten. Aber bleibt das auch so? Andreas Wunsch, Doktorand am Institut für Angewandte Geowissenschaften – Hydrogeologie spricht heute mit Joshua Bayless über seine Dissertation zum Thema Grundwasser im Kontext des Klimawandels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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#13 Mit Huckepack dem Klimawandel auf die Spur gehen

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Heutiger Gast von Joshua Bayless ist Frau Julia Thomas aus der Arbeitsgruppe "Wolkenphysik" am Institut für Meteorologie und Klimaforschung des KIT, die im März 2022 ihre Masterarbeit abgeschlossen hat. Darin hat sie untersucht, wie sich Niederschläge in Gebirgsregionen durch den Klimawandel verändern. Entstehen mehr Fluten? Wo treten sie auf? Wie man so etwas untersucht, was es mit der "Huckepack" Methode auf sich hat und wieso warme und kalte Wolken eine wichtige Rolle spielen, erklärt uns Julia in dieser Folge.

 

 

 

 

 

 

 

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#12 Nebel über Europa – wichtig für Ökosysteme, schlecht für den Verkehr

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Im zweiten Podcast dieser Staffel unterhält sich Josh Bayless mit Eva Pauli, die am KIT im Institute für Meteorologie und Klimaforschung – Atomsphärische Spurengase und Fernerkundung an ihrer Dissertation arbeitet. Frau Pauli beschäftigt sich mit Nebel und niedrigen Wolken, die einerseits wichtig für die Ökosysteme, andererseits eine potentielle Gefahr für Autofahrer sind. Welche Faktoren sind verantwortlich für das Vorkommen, die Bildung und die Auflösung von Nebel? Zur Beantwortung dieser Frage analysiert Frau Pauli Satellitendaten mit Hilfe maschinellen Lernens.

 

 

 

 

 

 

 

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#11 Geschummelt – fehlende Meldungen über Methanemissionen in der Nordsee

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Heute startet die zweite Staffel der Karlsruher Beiträge zur Klimaforschung. Im Podcast erzählen Doktorandinnen und Doktoranden des KIT Josh Bayless, woran sie forschen, was sie bei ihrer Forschung besonders spannend finden und was sie antreibt. Den Auftakt macht Dr. Christian Scharun vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung. Er hat sich in seiner Dissertation mit der Quantifizierung und Modellierung von Methanaustritt aus Bohrinseln in der Nordsee beschäftigt.

 

 

 

 

 

 

 

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#10 Energieträger aus Wasser, Wind, Sonne und Luft – Welche Hürden gibt es auf dem Weg, fossile Träger durch regenerative Träger zu ersetzen?

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Welche erneuerbaren Energien gibt es? Was ist Mikroverfahrenstechnik? Was ist Power-to-X und welches visionäre Projekt gibt es aktuell am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) dazu? Was passiert, wenn wir keine fossilen Energieträger mehr haben? Was hat das alles mit Klimawandel, Forschung und Politik zu tun? Und: Ist Abwarten und Tee trinken eine Lösung?

Prof. Dr.-Ing. Roland Dittmeyer, Institutsleiter am Institut für Mikroverfahrenstechnik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) diskutiert diese und weitere spannende Fragen im heutigen Podcast mit Joshua Bayless.

 

 

 

 

 

 

 

 

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#9 Geo- oder Climate-Engineering: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Klimatologen

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In der aktuellen Podcast Folge gibt der heutige Gast von Joshua Bayless, Professor Dr. Thomas Leisner Einblicke in seine spannende Forschungsarbeit. Prof. Dr. Leisner ist Institutsleiter am Institut für Meteorologie und Klimaforschung - Atmosphärische Aerosol Forschung (IMK-AAF) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie stellvertretender wissenschaftlicher Sprecher des KIT-Zentrums Klima und Umwelt. Er befasst sich in seiner Arbeit unter anderem mit Geo- und Climate Engineering und betreibt die weltweit größte Wolkensimulationskammer AIDA.
Der neueste IPCC-Bericht vom August 2021 belegt: die Erwärmung des Klimasystems ist menschgemacht. Kann Climate Engineering dem entgegenwirken? Ist Skepsis angebracht oder übertrieben? Und welche Rolle spielt überhaupt Staub?

 

 

 

 

 

 

 

 

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#8 Starkregen und Sturzfluten– kann man sie vorhersagen, kann man sich schützen?

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Seit wann gibt es eine problematische Zunahme von Starkregenereignissen? Sind aufgrund der erhöhten Anzahl der vorkommenden Ereignisse die aktuellen Schutz- und Prognosekonzepte noch zeitgemäß? Warum ist es eigentlich so schwer vorherzusagen, wann und wo es zu Starkregenereignissen kommt und was hat das chaotische System der Atmosphäre damit zu tun? Warum sind auch die angeschwemmten Sedimente nach einer Sturzflut so problematisch? Und: Wie kann die Natur oder die Landnutzung bei der Entwicklung von Schutzkonzepten helfen?

 

Diese und weitere Fragen beantwortet der heutige Gesprächspartner von Joshua Bayless Professor Dr.-Ing. Erwin Zehe vom Institut für Wasser und Gewässerentwicklung - Lehrstuhl für Hydrologie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und wissenschaftlicher Sprecher des KIT-Zentrums Klima und Umwelt.

 

 

 

 

 

 

 

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#7 Klimawandel - Technologie - Philosophie

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Die heutige Gesprächspartnerin von Joshua Bayless ist Prof. Dr. Dr. Rafaela Hillerbrand, Leiterin der Forschungsgruppe „Philosophie der Technik, Technikfolgenabschätzung und Wissenschaft“ am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) und Leiterin der KIT Academy for Responsible Research and Innovation (ARRTI)am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Sie untersucht Fragestellungen wie: Wie sind Technik, Philosophie und Ethik miteinander verknüpft?  Und:  Wo liegen die ethischen Probleme zukünftiger Forschung? Weitere spannende Aspekt der aktuellen Podcast-Folge ist der Umgang mit dem Thema Unsicherheit in der Wissenschaft. Politische Entscheidungen stützen sich oft auf wissenschaftliche Prognosen über erwarteten Nutzen und erwartete Schäden – aber wie verlässlich sind eigentlich wissenschaftliche Aussagen? Sind angewandte wissenschaftliche Aussagen trotz oder gerade wegen der Wissenschaft unsicher?

 

 

 

 

 

 

 

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#6 Staudämme und ihre Auswirkungen auf die Auen-Ökologie

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Wie ökologisch sind Staudämme als Quelle regenerativer Energie? Welche klimatologischen Auswirkungen hat die dauerhafte Überschwemmung der Vegetation in Folge der Stauung? Was ist der Sandwich-Effekt? Prof. Dr. Florian Wittmann vom Institut für Geographie und Geoökologie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und Leiter des Auen-Institutes in Rastatt diskutiert in der heutigen Folge diese und weitere Fragen mit Josh Bayless. Das Auen-Institut in Rastatt arbeitet eng mit dem Nationalen Institut für Amazonas Forschung (INPA) zusammen und untersucht unter anderem wie Staudämme Klima und Umweltwandel beeinflussen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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#5 Landnutzung – wie ökobasierten Lösungen zur Minderung des Klimawandels beitragen

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Wie wirkt sich der Klimawandel auf Landökosysteme aus? Und anders herum: welche Rolle spielen Landökosysteme überhaupt im Klimasystem? Prof. Almut Arneth vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung und dort Leiterin der Arbeitsgruppe Ökosysteme – Atmosphäre Interaktionen widmet sich diesen Fragen. Sie betrachtet regionale bis globale Skala und verliert dabei auch den Einfluss des Menschen nicht aus dem Blick. Sie ist der heutige Gast von Joshua Bayless.

 

 

 

 

 

 

 

 

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#4 Wann hagelt es eigentlich?

Link zu Folge 4

Heute geht es um Hagel, ein seltenes Wetterphänomen, dessen Entstehung in Gewitterwolken äußerst komplex ist. Wann, wo und unter welchen Bedingungen Hagel entsteht ist noch immer nicht richtig verstanden und aktuell Gegenstand der Forschung. Diese Informationen sind wichtig für die Schadenprävention, denn Hagelstürme führen trotz ihrer geringen räumlichen Ausdehnung immer wieder zu erheblichen Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen und in der Landwirtschaft - mit zunehmender Tendenz.
Welche Voraussetzungen braucht es, um Hagel entstehen zu lassen? Welche Rolle spielt der Klimawandel bei der beobachteten Zunahme der Hagelschäden? Und was sind die brennenden Fragen in der Hagelforschung? Die Fragen diskutiert Josh Bayless mit Prof. Michael Kunz vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Forschungsbereich Troposphäre am Karlsruher Institut für Technologie. Prof. Kunz ist auch Sprecher von CEDIM – dem Center for Distaster Management and Risk Reduction Technology am KIT.

 

 

 

 

 

 

 

 

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#3 Biodiversität – warum sie auch für uns Menschen lebensnotwendig ist

Link zu Folge 3

Wie geht es den Pflanzen im Klimawandel? Der heutige Gesprächspartner von Josh Bayless ist Prof. Peter Nick vom Botanischen Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und Leiter des Nick-Labors für molekular Zellbiologie. Er untersucht Pflanzen auf verschiedenen Ebenen. Es beginnt mit zellulärer Biotechnologie, wo erforscht wird, wie Pflanzenzellen auf Veränderungen reagieren und sich verändern, und wie die Pflanzenzellen miteinander kommunizieren. Im Bereich Pflanzenstress geht es um die Fragen: Wie reagieren sie auf Stress in Form von Hitze, Kälte, Salz oder Trockenheit? Was kann die Pflanzen resilienter (widerstandfähiger) gegenüber diesen Stressfaktoren machen? Und im Bereich angewandte Biodiversität wird untersucht, wie neue Pflanzenarten entstehen, wie wir sie unterscheiden können und wie wir Biodiversität für uns Menschen nutzbar machen können.

 

 

 

 

 

 

 

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#2 Die geheimnisvolle Zusammensetzung von Wolken

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Was weiß man über die Zusammensetzung von Wolken? Wie viel Eis und wie viel Wasser ist in den Wolken? Wie kann man das messen und modellieren? Welchen Einfluss hat die Zusammensetzung der Wolken auf Wetter und Klima? Diese und weitere Fragen diskutiert Josh Bayless in der heutigen Podcast-Folge mit Prof. Corinna Hoose, Professorin für Theoretische Meteorologie am Institut für Meteorologie und Klimaforschung und Leiterin der Arbeitsgruppe Wolkenphysik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

 

 

 

 

 

 

 

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# 1 Nebel und niedrige Wolken und ihre Rolle im Klimasystem

Link zu Folge 1
 

Der erste Gesprächspartner von Josh Bayless ist Prof. Dr. Jan Cermak vom Institut für Klimatologie und Meteorologie - Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung sowie Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung des KIT. Er erforscht die Rolle von Wolken im Klimasystem aus der Satellitenperspektive. Wolken können je nach Situation die Erderwärmung verstärken oder abschwächen - weltweite Beobachtungen vom Satelliten aus helfen dabei, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und Veränderungen über die Zeit zu erfassen.

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